Höhle des Löwen - Stephan Neuschulten

Vor einer Gründung geht’s erst einmal in die „Höhle des Löwen“

Was es damit auf sich hat, erklärt uns Unternehmensberater Stephan Neuschulten. Er ist bekannt als zugelassener Berater für alle Beratungsprogramme (BAFA), zugelassener Berater für das BPW Programm in NRW, als Coach und Gutachter beim Businessplan Wettbewerb „Start2grow“ und als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Franchising.

Zudem ist er Geschäftsführer und Mitgründer eines noch heute erfolgreichen mittelständischen Dienstleistungsunternehmens in Wuppertal. Neben seiner Beratungsfirma betreibt er auch als Franchisenehmer selbst mehrere Standorte eines Franchisesystems in der Fitnessbranche.

Sein international ausgerichtetes betriebswirtschaftliches Studium hat er berufsbegleitend zu einer leitenden Position in einem mittelständischen Chemikaliengroßhandel absolviert.

Doch insbesondere in der Franchisewirtschaft hat sich Stephan Neuschulten in den letzten 10 Jahren einen Namen gemacht. Unzähligen Franchisegründern konnte er durch seine Begleitung bei der Gründungsfinanzierung den Start in die Selbständigkeit erleichtern, mit einer symphytischen, unkomplizierten und freundlichen Art, wie er auch den Studierenden des Franchise Campus gegenübertrat.

Er vermittelt uns den Aufbau und die Wichtigkeit eines Businessplans für alle Neugründer, die mit einer selbständigen Tätigkeit in die Branche einsteigen möchten. Das erstellen eines solchen Plans ist unabdingbar, um die liquiden Mittel von der Bank zu bekommen, denn dort wird überhaupt über einen der grundlegenden, wesentlichen Faktoren bestimmt: Das Kapital.

Ein Businessplan bietet Einsicht über das Vorhaben und das System eines Gründers, einer Standortbeschreibung (Mikro/Makro), Planung von Wettbewerb, Marketing und Vertrieb, einen Kapitalbedarfs- und Finanzplan und der Umsatz-, Kosten, Rentabilitäts-sowie Liquiditätsplanung.

Eine Checkliste könnte man wie folgt eingliedern:

Eine gute Vorbereitung ,Positives Auftreten, Kompromissbereitschaft vermitteln ,Zahlenfestes Auftreten, keine fordernde Präsenz vermitteln – schließlich möchte man etwas von der Bank- generell nicht zu oft vom Thema abweichen, nicht über Zinsen verhandeln, Interesse an der Bank zeigen und desweiteren spielt auch die Persönlichkeit einen entscheidenden Erfolgsfaktor.

Dann noch eine ordentliche Mappe mit Unterlagen wie dem Businessplan, einer Selbstauskunft, einem Eigenkapitalnachweis (Kontoauszug),Gehaltsnachweise, Einkommensteuererklärungen Lebenslauf, Nachweise über Vermögen (Haus, Lebensversicherung etc.) sowie Nachweise über Kredite (Darlehensverträge etc.) mitbringen und man kommt eventuell seinem Traum einer Gründung schon etwas näher.

Die Bank ist eben einfach „die Höhle des Löwen“ denn nur 10% der Gründer erhalten eine Finanzierungszusage-sehr viele Gründer scheitern!

Daher ist ein gut durchdachter Businessplan die Wurzel, um ein Konzept zu finanzieren und gerade bei solch wichtigen, entscheidenden Gesprächen gibt uns Stephan Neuschulten einen gut gemeinten Tipp: „Es ist in gewissen Situationen wirklich besser, die Faust mal in der Tasche zu lassen“.

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