Torben Leif Brodersen DFV Deutscher Franchise Verband

„Schlanke Strukturen bewirken effizientes Arbeiten“ – Herr Brodersen zu Gast am Franchise Campus

Auch im Jubiläumsjahr nahm sich Torben Leif Brodersen Geschäftsführer des Deutschen Franchise Verbandes, die Zeit, den Studierenden im ersten Semester am Franchise Campus erste Einblicke in die Arbeit des DFVs und den Grundlagen der Franchisebranche zu geben.

„Schlanke Strukturen bewirken effizientes Arbeiten“.

Er stellte auf der einen Seite die Vorteile und Motivatoren der Franchisenehmer und auf der anderen Seite die der Franchisgeber dar, die sich aus der Kooperation beider ergeben.

So ist der Franchisegeber beispielsweise dahingehend bevorteilt, dass durch die Zusammenarbeit mit Franchisenehmern die Marke, welche für das Unternehmen von zentraler Bedeutung ist, regionaler bekannt wird und expandieren kann, wohingegen der Franchisenehmer von dem großflächigen Marketing und dem Know- How des Franchisegebers profitiert.

Durch das Konzept des Franchising entsteht ein „Zusammenspiel von Marktmacht und Marktnähe“, wie Brodersen die Partnerschaft von beidern Akteuren beschreibt.

Er betonte, dass die gute Zusammenarbeit ein wichtiges Kriterium zum Erfolg ist.

Somit ist es für eine Systemzentrale nicht nur wichtig geeignete Franchisenehmer zu akquirieren, sondern auch die Beziehung zu diesen im Zuge der Partnerschaft zu pflegen und weiter auszubauen.

Der Franschisegeber agiert im idealsten Falle als Innovator, Kommunikator und Mediator.

Im Zuge der Digitalisierung erachtet der DFVs die ,, Corporate Identity “ eines Franchissystems und damit zusammmenhängend vor allem den Auftritt im Netz und den Umgang mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb des Systems als besonders bedeutsam und sieht dies als moderne Herausforderung für Unternehmen.

Denn besonders wichtig ist es für Franchise-Systeme sich von der breiten Masse abzuheben um neue Franchisenehmer zu gewinnen, dafür sollten die sogenannten USPs (Unique Selling Propositions) von Seite des Unternehmens klar definiert sein.

Als weitere Herausforderung nennt Brodersen die unterschiedlichen Vorstellungen der kommenden Generationen, welche an den Arbeitsmarkt gestellt werden.

So rücken Flexibilität und eine moderne innovative Arbeitszeitmodelle, wie „Home Office“ immer mehr ins Augenmerk zukünftiger Franchisenehmer.

Zum einen arbeitet der DFV mit Banken zusammen und generiert den Franchise-Systemen somit Vorteile bei der Finanzierung neuer Projekte, außerdem wird der Franchisegeber bei der Akquise neuer Frachisenehmer unterstützt.

Desweiteren pflegt der DVF politische Netzwerke, wobei auf die Heterogenität der Themen hingewiesen wird. Beispiele dafür sind die Altersvorsorge selbstständiger Arbeitsnehmer, sowie zahlreicher Umwelt- und Spendenprojekte.

Zudem betreut der DFV das Qualitätsmanagement ihrer Mitgliedssysteme.

Abschließend nannte Brodersen noch Vorteile, die mit einer Mitgliedschaft im DFV für Franchisesysteme zusammenhängen.

Ein einprägsamer Satz aus der Präsentation von Torben Leif Brodersen war: „Wer nicht kooperiert- verliert“.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Geschäftsführer des DFV für die Kooperaion mit dem Franchise-Campus der Wilhelm- Knapp- Schule! Wir freuen uns auf ein Widersehen!

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