Bonner Tag der Franchiseexpansion

4. Bonner Tag der Franchiseexpansion

Studierende des Franchise Campus nehmen an Expertenveranstaltung teil

Bonner Tag der Franchiseexpansion

Die Studierenden Ralf Felske und Beniamino Zappia zu Gast am 4. Bonner Tag der Franchiseexpansion

„We love Franchising!“

Zum vierten Mal in Folge luden am 14.04.16 die Rechtsanwälte Dr. Jan Giesler und Dr. Volker Güntzel von der Anwaltskanzlei BUSSE & MIESSEN die Franchisewirtschaft zum Thema „Expansion“ ein.

Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für das Expandieren sind:

  • Überzeugendes Produkt
  • Transparenz des Franchisesystems
  • Schnelle Bearbeitung von potentiellen Franchisepartneranfragen
  • Gute Finanzierungslösungen z.B.: Factoring und Leasing
  •  Einbindung von externen Dienstleiter z.B.: Unternehmensberater
  •  Optimale Zielkundengewinnung durch (über)regionales Marketing

Diese Faktoren bzw. Kompetenzen muss ein Franchisesystem haben um erfolgreich expandieren zu können. Ferner bricht man diese Eigenschaften auf Systementwicklungs- Kommunikations- und Kapitalbedarfkompetenz runter.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden auch die „Todsünden“ im Expansionsprozess behandelt. „Wachstum-nimm doch einfach jeden!“ – So beschreibt Matthias Lehner Gründer von Bodystreet einen der großen Fehler im Expansionsprozess. Tatsächlich trifft diese Tatsache jedes Franchisesystem. Alle Systeme brauchen Franchisepartner um sich zu multiplizieren. Jedoch sollte der potentielle Partner bei der Partnerwahl einen professionellen Auswahlprozess durchlaufen müssen. Das dient letztendlich dem Systemschutz und der erfolgreichen Expansion.

Rechtlich gesehen muss bei der Expansion viel beachtet werden. Grundvoraussetzung bzw. Basis der Multiplikation ist der Franchisevertrag. Dieser muss sorgfältig erstellt werden, da es sich um einen typengemischten Vertrag handelt. Um Hindernisse im Expansionsprozess präventiv vorzubeugen, sollte der Franchisegeber u.a. den Gebietsschutz klar regeln, um Konflikte unter den Franchisepartnern zu vermeiden. Zudem raten die Juristen den Franchisegebern eine Empfehlung zur Geheimhaltungspflichtvereinbarung an den Franchisepartner für seine Mitarbeiter auszusprechen. Des Weiteren schlugen die Juristen vor, ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot für den Franchisepartner und Ehepartner/Lebensgefährte im Vertrag aufzuführen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.